Waldspaziergang.

„Ball flach – Herz auf, ich will euch mit Liebe quälen.
Huuuhh!
Er bringt uns Liebe, schnell erschießt ihn!

Jetzt tanzen wir uns gemeinsam ma die Sorgen ausm Kragen
und dann renn‘ wir auf die Straße und wir schreien unsere Fragen
volle Pulle in den Garten und ertragen
dass die Nachbarn kein Humor für Fragen haben
und verzagen nie und nimmer auch wenn wir Narben davon tragen
werde ich mich nie beklagen steht mir der Scheiß auch bis zum Kragen
würd ich immer noch ein jeden von euch Freaks auf meinen beiden unbekleideten, bescheidenen und viel zu kleinen, kunterbunten Kinderschultern tragen!
Und werd euch bis ich draufgeh mit tausenden und abertausenden Armeen von ungelösten Existenzfragen plagen

Und wenn du jetzt anfängst mir zu erzähln
bei diesem Kram würde dir der Realismus fehlen,
dann kann ich leider nicht anders reagieren als mit lachen
denn Realität ist nicht fest, Realität wird erschaffen!

Von dir und von mir und von uns und von allen,
werfen wir den Besserwisser weg und tun uns den Gefallen
einmal in diesem unserem Leben auszuprobieren,

Und: Finger in die Wunde! Schwanz aufn Tisch!
Herz auf die Zunge, die Karten sind gemischt.
Wir könn‘ noch hundert Jahre ein auf Stolz und Ehre machen:
Du hast angefangen, nein du, lass uns n Krieg entfachen.

So komm wir doch nicht weiter das weiß doch jedes Kind
Es wird zeit für Harmonie mein Freund sonst sterben wir noch blind!
Also Feiert den Scheiß – so komisch es klingt –
und tanz einfach ab zu jedem Song der swingt,
und gib Applaus für jedes Ding das lebt,
Das augenscheinlich unbelebt und unbewegt in Ecken steht,
denn alles was man sieht ist durchdrungen von Leben,
es ist dasselbe Leben durch das Planeten schweben,
es ist das selbe Leben in den Onkels wie den Tanten,
Es ist das selbe Leben innem Strassenhydranten,
es schwingt das selbe Leben im Wasser wie im Brot
und es lebt das selbe Leben in der Freude wie der Not,
das selbe Leben tobt in Weiß und in Rot
und in Eis und in Kot und in Pflicht und Verbot
und es ist das selbe Leben im Leben wie im Tot.

Entleeren wir unseren Kopf und fangen noch mal bei Null an,
werfen unser altes Leben von unseren Schultern,
nehm‘ wir an was wir sind und erfinden wir uns neu,
vereinen wir uns mit allem, trennen den Weizen von der Spreu.
Werden jedermanns Schüler, unser eigener Meister,
enspann‘ uns einmal völlig und erwecken unsere Geister …

Und: Finger in die Wunde! Schwanz aufn Tisch!
Herz auf die Zunge, die Karten sind gemischt.
Wir könn‘ noch hundert Jahre ein auf Stolz und Ehre machen:
Du hast angefangen, nein du, lass uns n Krieg entfachen.

So komm wir doch nicht weiter das weiß doch jedes Kind
Es wird zeit für Harmonie mein Freund sonst sterben wir noch blind!
Also Feiert den Scheiß – so komisch es klingt –
und tanz einfach ab zu jedem Song der swingt,
und gib Applaus für jedes Ding das lebt,
Das augenscheinlich unbelebt und unbewegt in Ecken steht,
denn alles was man sieht ist durchdrungen von Leben,
es ist dasselbe Leben durch das Planeten schweben,
es ist das selbe Leben in den Onkels wie den Tanten,
Es ist das selbe Leben innem Strassenhydranten,
es schwingt das selbe Leben im Wasser wie im Brot
und es lebt das selbe Leben in der Freude wie der Not,
das selbe Leben tobt in Weiß und in Rot
und in Eis und in Kot und in Pflicht und Verbot
und es ist das selbe Leben im Leben wie im Tot.“

∆LPH∆.ΩMEG∆.∆LPH∆. August 2014.

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